Ingo Schulze Die rechtschaffenen M?rder

Die rechtschaffenen M?rder
 

Ingo Schulze Die rechtschaffenen M?rder

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Inhalt

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020

Wie wird ein aufrechter Büchermensch zum Reaktion?r – oder zum Revoluzzer? Eine aufwühlende Geschichte über uns alle.
Norbert Paulini ist ein hoch geachteter Dresdner Antiquar, bei ihm finden Bücherliebhaber Sch?tze und Gleichgesinnte. über vierzig Jahre lang durchlebt er H?hen und Tiefen. Auch als sich die Zeiten ?ndern, die Kunden ausbleiben und das Internet ihm Konkurrenz macht, versucht er, seine Position zu behaupten. Doch pl?tzlich steht ein aufbrausender, unvers?hnlicher Mensch vor uns, der beschuldigt wird, an fremdenfeindlichen Ausschreitungen beteiligt zu sein. Die Geschichte nimmt eine virtuose Volte: Ist Paulini eine tragische Figur oder ein M?rder?
Auf fulminante Weise erz?hlt Ingo Schulze von unserem Land in diesen Tagen und zieht uns den Boden der Gewissheiten unter den Fü?en weg.



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 21,00 | € (A) 21,60
ISBN: 978-3-10-390001-9
lieferbar

320 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preis?nderungen & Lieferf?higkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»?Die rechtschaffenen M?rder? stellt die richtigen Fragen zu unserer Zeit«
Denis Scheck, ARD/Druckfrisch, 26.04.2020

»einer der subtilsten Chronisten der dramatischen Ver?nderungen im deutschen Osten nach dem Mauerfall. [...] pr?zis, pr?gnant und anschaulich«
Gunhild Kübler, NZZ am Sonntag, 29.03.2020

»ein Sinnbild für unsere schnellebige Zeit«
Luzia Stettler, SRF Kultur, 22.03.2020

»Ingo Schulze [...] hat [...] das vielleicht wichtigste deutschsprachige Buch des Jahres vorgelegt.«
Linn Penelope Micklitz, Der Sonntag, 15.03.2020

»Der blinde Fleck einer Geschichte ist derjenige, der sie erz?hlt – und derjenige, der sie liest. Das führt Ingo Schulze [...] ohne auftrumpfende Geste vor.«
Beate Meierfrankenfeld, Bayern 2 (Diwan), 15.03.2020

»?Die rechtschaffenen M?rder? von Ingo Schulze zeigt, was Romane immer noch k?nnen, wenn der Autor ein mitrei?ender Erz?hler ist«
Brigitte Neumann, ?sterreichischer Rundfunk, ?1 (Ex libris), 15.03.2020

»Man sollte das unbedingt lesen«
Barbara Vinken, 3sat Buchzeit, 15.03.2020

»Ingo Schulze ist ein rechtschaffener und raffinierter Autor. Beides flie?t aufs Sch?nste zusammen in diesem Roman«
Ulrich Kühn, NDR Kultur, 12.03.2020

»in seinen Wendungen v?llig überraschend, eine raffinierte Konstruktion, die eine aktuelle Frage stellt: [...] Wie konnte dieser Mann zum Rechtsradikalen werden?«
Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 08.03.2020

»ein h?chst verblüffendes Unternehmen, bei dem am Ende nichts mehr so ist, wie es anfangs scheint«
J?rg Magenau, Süddeutsche Zeitung, 07.03.2020

»Eine Geschichte, die ins Heute geh?rt«
Marion Brasch, ZDF/Das Literarische Quartett, 06.03.2020

»ein klarsichtiges und wahrhaftiges Buch«
Oliver Creutz, Stern, 05.03.2020

»ein herausfordernder Roman, der den Leser zwischen N?he und Distanz zur Hauptfigur Paulini, [...] hin- und herwirft. Und ihn gleichzeitig mit einer wundersch?n erz?hlten Geschichte vers?hnt.«
Sabine Zaplin, Bayern5, Kulturnachrichten, 04.03.2020

»hat man dieses Buch zugeschlagen, arbeitet es energisch in einem weiter. Neben seiner sprachlichen Solidit?t und gestalterischen Kraft liegt darin sein gr??ter Wert.«
Tomas G?rtner, Dresdner Neueste Nachrichten, 04.03.2020

»Das Namenspiel geh?rt zur literarischen Strategie des wendungsreichen Romans, der im besten Sinne verunsichern m?chte und sehr geschickt literarische und politische Gewissheiten in Frage stellt.«
Carsten Otte, SWR 2, 01.03.2020

»eine künstlerisch-virtuose Warnung vor der Illusion, dass Bildung, Kultur und Geist vor Gewalt und Barbarei schützen.«
Richard K?mmerlings, Welt am Sonntag, 01.03.2020

»Das neue Buch schwankt zwischen den Welten, erz?hlt auf unsicherem Grund, das ist seine gro?e Qualit?t.«
Volker Weidermann, Der Spiegel, 29.02.2020

»In seinem ebenso gegenw?rtigen wie politisch wesentlichen und spannenden Gesellschaftsroman hat Ingo Schulze [...] keine einfachen Antworten parat.«
Christina Borkenhagen, Der Freitag, 27.02.2020

»Der neue Roman [...] wird [...] der ideale Stoff für eine literarisch-politische Debatte sein.«
Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 29.12.2019



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über Ingo Schulze

Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Philologie in Jena arbeitete er zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Bereits sein erstes Buch »33 Augenblicke des Glücks«, 1995 erschienen, wurde sowohl von der Kritik als auch dem Publikum mit Begeisterung aufgenommen. »Simple Storys« (1998) wurde ein spektakulärer Erfolg und ist Schullektü ...

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Ingo Schulze
Foto: Gaby Gerster


Interview

Gespr?ch mit Ingo Schulze über seinen Roman ?Peter Holtz. Sein glückliches Leben erz?hlt von ihm selbst?, 04.07.2017
Ingo Schulze im Gespr?ch mit Petra Gropp, Lektorin im S. Fischer Verlag.
Petra Gropp: Ihr Roman hei?t ?Peter Holtz. Sein glückliches Leben erz?hlt von ihm selbst?. Wer ist dieser Peter Holtz?
Ingo Schulze: Wenn sich das so einfach sagen lie?e: Er ist ein Heiliger und ein Verr?ter, furchtbar naiv und trotzdem hellsichtig, ein guter Mensch, der für alle das Beste will, aber zugleich bedrohlich ist. Er ist ein Heimkind und glaubt zutiefst an den Kommunismus. Er nimmt ihn beim Wort, so wie er sp?ter das Christentum beim Wort nehmen wird und auch die Verhei?ungen des westlichen Kapitalismus. Er selbst wird darüber zur absurden Figur, aber ebenso wird es nach meiner Lesart auch die jeweils real existierende Gesellschaftsform, in der er sich bewegt. Bei einigen Lesungen merkte ich schon, dass man meistens über ihn lachen kann, aber mitunter m?chte man ihn auch auf den Mond schie?en.
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